Anpfiff. Kick it!


Zwei Teams treffen aufeinander: Frauenfußball und Film. Was den
Sportlerinnen der Anstoß zum Spiel, lässt die Filmemacherinnen zur
Kamera greifen. Beide starten einen Kraftakt, investieren Herzblut,
überwinden Hindernisse, um Tore zu schießen, Gegenbilder zu schaffen (wie in dem Dokumentarfilm Hana, dul, sedüber das  nordkoreanische Frauenfußballteam - siehe ausführliche Interviews am Ende der Seite).
Nur ein perfektes Zusammenspiel eröffnet Aufstiegschancen in die obere Liga beider Metiers. Beim Anpfiff laufen folgende Spielerinnen aufs Feld:

Brigitte WeichJuristin, Filmemacherin
Judith Benedikt Kamerafrau
Karin Macher Lehrbeauftragte Filmakademie, Filmemacherin
Ulrike Loranzi ...Sportprofessorin, AHS-Rahlgasse
Ulrike Schwarz-Hinterberger ORF TV Sport

Montag, 1. März 2010, 18.30 Uhr
Historischer Turnsaal der AHS-Rahlgasse,
Rahlgasse 2, 1060 Wien

Begrüßung: AHS-Direktorin Heidi Schrodt
Moderation: Brigitte Mayr und Sabine Perthold

Fotodokumentation: Herti Hagen. -  Unterstützt von: Bundesministerium  für Unterricht, Kunst und Kultur.





SPORTLICHE ANSTRENGUNG VOR UND HINTER DER KAMERA

Ein Bericht von Sabine Perthold

- Ausführliche Interviews - siehe hier >>
-
Kritikenauswahl zu "Hana, dul sed ..."  hier >>
 


Fußball und Kino – schon die äußerlichen Parallelen sind unübersehbar. Wie die Fußballfans gebannt von den Rängen der Stadien auf das bewegte Geschehen auf dem Spielfeld blicken, so folgt das Kinopublikum den Ereignissen auf der Leinwand. Auch zeitlich entsprechen die 90 Minuten eines Spiels in etwa der Länge eines Spielfilms.
Fußballspiele locken seit Jahrzehnten ein Massenpublikum in die Stadien. Fußballfilme waren dagegen bisher an der Kinokasse kaum erfolgreich und konnten künstlerisch am ehesten dann überzeugen, wenn sie den Sport nur als „Vehikel“ benutzten, um etwas zu erzählen: Zum Beispiel, welche Rahmenbedingungen die erfolgreiche Nationalelf in Nordkorea, einem Land, beherrscht von einem Diktator, vorfindet; die Rede ist von der weiblichen Nationalelf: Frauen, die Fußball spielen und damit internationale Siege erringen. Sie sind wahrhaftige Pionierinnen, was ihr Outfit und ihre Ausbildung betrifft. Fußballerinnen als Role-Models? Warum leistet sich ein Führer eine Damen-Mannschaft, in einem Land, das von Emanzipation, gleichen Ausbildungschancen für Frauen und Männer meilenweit entfernt ist?


Sieben Jahre Vorbereitungszeit


Der Film Hana, dul, sed von Brigitte Weich erzählt, welche Regeln außer Kraft gesetzt werden, um die vom Regime vorgegebenen weiblichen Rollenbilder aufzubrechen. Die Nationalspielerinnen geben ihr Herzblut, um für den Diktator Tore zu schießen und für ihr Land zu gewinnen.
Das Filmteam um Brigitte Weich gab sieben Jahre sein Herzblut, um das schwierige Projekt Hana, dul, sed… durch ausdauernden Kampf mit den österreichischen Geldgebern und nordkoreanischen Funktionären mit zielgerichtetem Blick zu realisieren.
Und es ist geglückt: Sie haben sich kein Eigentor geschossen, sind nicht an den zähen Vorverhandlungen gescheitert, sondern haben den Ball mit Steilvorlage ins Tor gebracht.

Eine spannende Geschichte, ein ungewöhnliches Projekt; deshalb luden die Veranstalterinnen von FRAUEN ARBEIT FILM, Brigitte Mayr und Sabine Perthold, mehrere Frauen des Filmteams von Hana, dul, sed... (auf Deutsch: Eins, Zwei, Drei...) zu einem Gespräch ein in den historischen Turnsaal der AHS Rahlgasse, einem Gymnasium mit den Schwerpunkten Gender, Umwelt und Soziales. Unter den Stuhlreihen sind die Bodenmarkierungen für die verschiedenen Ballspiele zu sehen, über den Köpfen schaukeln die Ringe und die Projektionsfläche für den Film befindet sich über der Sprossenwand.

Trotz des unübersehbaren Sportschwerpunktes stand die Eröffnung des zweiten Abends der Veranstaltungsreihe FRAUEN ARBEIT FILM ganz im Zeichen der Erinnerung an zwei Grandes Dames der Frauenpolitik: die langjährige Frauenministerin Johanna Dohnal, die wenige Tage zuvor verstorben war und Marianne Hainisch (1839-1936). Erstere war die Leitfigur der österreichischen Frauenpolitik und kämpfte zeitlebens für den Grundsatz: „Die Vision des Feminismus ist nicht eine WEIBLICHE Zukunft. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.“ 
An der Außenseite des Schulgebäudes befindet sich eine Gedenktafel für Marianne Hainisch, die im 19. Jahrhundert die erste österreichische Frauenpartei gegründet hatte. Sie machte sich für das weibliche Bildungswesen stark, indem sie eine allgemeine Mittelschulbildung in Form eines Realgymnasiums für Mädchen forderte. Aus privaten Mitteln entstand ein sechsklassiges Lyzeum, das 1891 das Öffentlichkeitsrecht erhielt. 1892 wurde das erste Gymnasium für Mädchen im deutschsprachigen Raum exakt an diesem Standort, in der Wiener Rahlgasse, errichtet.


Höchste Zeit für Bildungsreform


Die Gastgeberin dieses Abends, Direktorin Heidi Schrodt, ist seit 18 Jahren die Leiterin dieses geschichtsträchtigen Hauses. In ihren Begrüßungsworten betonte die Trägerin des Wiener Frauenpreises 2005 die Neubestimmung der Koedukation und die Weiterentwicklung des Genderschwerpunktes in Kooperation mit ForscherInnen und Schulen in ganz Europa: „Österreich kann sich vor dem Hintergrund der Globalisierung und der Weltwirtschaftskrise einen Stillstand der Bildungsreform nicht mehr leisten.“
Vom Ablauf her war der Abend in 2 Halbzeiten geteilt: die erste Halbzeit behandelte generell das Phänomen Frauen-Bilder im Sport, die zweite fokussierte dann auf Frauenfußball und Kino.


Sportkostüm als „Befreiung“


Der Begriff Sport leitet sich vom englischen „disport“ ab und bedeutete Zerstreuung / Vergnügen. Welche Bedeutung das „Sportkostüm“ für die Frauenemanzipation hatte, erläuterte Brigitte Mayr anschaulich mit ihrem Bildervortrag: „Viele mittlerweile selbstverständliche Kleidungsstücke – vor allem für Frauen – haben sich ihren Platz erst durch den Sport „erkämpft“. Reitkleidung, der kniekurze Turnrock bzw. freizügigere Bademoden, Tennis, Radfahren, später Ballsportarten und Leichtathletik haben das Frauenbild des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt.
Ein Zitat von Rosa Mayreder, einer weiteren verdienstvollen Vertreterin der österreichischen Frauenbewegung aus dem Jahre 1905 beschloss den Exkurs über den weiblichen Dresscode: „Das Bicycle hat zur Emanzipation der Frauen aus den höheren Gesellschaftsschichten mehr beigetragen, als alle Bestrebungen der Frauenbewegung zusammengenommen.“ 


Turnen einst und jetzt


Aus den Zeiten, in denen Mädchenturnen aus moralischen Gründen verpönt war, zurück in die Gegenwart. Leibesübung heißt nun „BSM“ (Bewegung und Sport für Mädchen) und „BSK“ (Bewegung und Sport für Knaben).Ulrike Loranzi ist Lehrerin für Mathematik und BSM an der Rahlgasse und startete 1998 ein bemerkenswertes Projekt mit dem Titel „Mädchen in Bewegung“. Es ist dies ein Selbstbewusstseinstraining für Mädchen im Alter von 10 bis 13 Jahren. 
Die Sportpädagogin nannte den Grundriss des 120 Jahre alten Turnsaals als anschauliches Beispiel für den Stellenwert des Gegenstands „Turnen“ einst und jetzt. „Heute sollte ein brauchbarer Turnsaal viermal so groß sein.“


Mediale Bilder von Sportlerinnen


Das Sportleben in Österreich lässt sich in zwei Abschnitte einteilen: Im Sommer Fußball, im Winter starrt die gesamte Nation wie gebannt auf den alpinen Skisport. Aus aktuellem Anlass – die Olympischen Winterspiele in Vancouver sind am Vortag der Veranstaltung zu Ende gegangen – skizzierte die Medienwissenschafterin Sabine Perthold die Ursprungsgeschichte der Olympischen Spiele der Antike (wobei das Kräftemessen ursprünglich nur Männern im Rahmen eines religiösen Festes vorbehalten war) und zeigte, welche Frauenbilder wir heute in den Medien finden. Gleich vorweg: In der tagesaktuellen Sportberichterstattung dominieren die Nachrichten über Männer. Der Anteil der Berichterstattung über Frauen liegt in Österreich bei 14%, über Männer 75% Männer, 11% über beide Geschlechter. (vgl. Centre for Gender Equality 2006).


Inszenierung des Körpers und des Aussehens


Die Berichterstattung über Sportlerinnen betont deutlich häufiger als bei Sportlern das attraktive Aussehen. Sportlerinnen-Körper werden unter ästhetischen Gesichtspunkten bewertet: Dies zeigt sich in den Berichten durch Formulierungen wie „hübsche Beine“, „knackige Figur“ oder „Tennis-Beauty“. Sportler hingegen werden überwiegend „als Muskelpaket“ oder „Ausnahmeathlet“ bezeichnet und so ihre Mächtigkeit und Stärke betont. Imposante Fotos setzen die Größe und Kraft der Sportler-Körper eindrucksvoll in Szene.
Auch auf der übertragenen Ebene wird mit geschlechtsstereotypen Zuordnungen gearbeitet: Nur zwei Beispiele seien hier genannt: Österreichs Skisport ist nicht bloß ein nationales Anliegen, sondern das patriotische Projekt schlechthin.
Wen wundert's also, dass Stephan Eberharter als Grund für die Misere der medaillenlos gebliebenen Abfahrtsläufer die „Damenhocke“ ortete, die die ÖSV-Herren anstatt der kernigen, kraftvollen „Schranz-Hocke“ eingenommen hatten. (Wolfgang Winheim: „Vom exportierten Erfolg“, in: Kurier, 21. Februar 2010)
Schelte erhielten die kanadischen Eishockeyspielerinnen nach ihrem dritten Olympiasieg in Folge (nach 2002 und 2006). Weil sie sich einem alten Eishockey-Brauch folgend ein Bier und eine Zigarre auf dem Eis gegönnt hatten, zürnte der IOC und kündigte eine Untersuchung an.


Berichten männliche Sportreporter über männliche Sportler für männliche Zuseher?


Nach diesem Exkurs sprach die langjährige Sport-Reporterin des ORF, Ulrike Schwarz-Hinterberger, über ihren Berufs-Alltag. Die Anerkennung und damit auch „Attraktivität“ für Sponsoren einer Sportart steht und fällt mit der Übertragung. „Das ist eine konzertierte Aktion“, weiß sie aus eigener Erfahrung, da sie selbst als erfolgreiche Hockey-Spielerin Gegenstand der Berichterstattung war. Auf dem Bildschirm jedoch kommt diese Sportart nur marginal vor.
Hingegen ist Skifahren und Skispringen so national aufgeladen, dass sogar Trainingsfahrten und -sprünge übertragen und von männlichen Kollegen kommentiert werden.
Begonnen hat Schwarz-Hinterberger ihre Karriere als „Beiwagerl“ von arrivierten Sportjournalisten, „was die Gerüchteküche stets in puncto Liaison brodeln ließ.“ Ihre ersten Aufträge waren Berichte über Rock-and-Roll-Wettbewerbe. Ihre erste Skisendung moderierte sie 1987 aus dem Studio.
Sportreporterinnen sind nach wie vor rar gesät, was Schwarz-Hinterberger mit einem „Frau-Mann-Gefälle“ in Sportübertragungen erklärte, das sich in Sendezeit und Sportart (Massensport / „Exoten“) niederschlage. Formel-1-Rennfahrer etwa sind für das Publikum Helden: Sie vereinen die Sehnsüchte nach Geschwindigkeit, Ruhm, Reichtum und Abenteuerlust im Wettbewerb um den Sieg. Grundsätzlich gelte: Je beliebter eine Sportart beim Publikum ist, desto mehr Glanz fällt auf den jeweiligen Reporter ab. Deshalb sind die in Österreich so beliebten Motorsportsendungen fest in Männerhand.


Wer sind die KonsumentInnen und was wollen sie sehen?


Studien zur Mediennutzung kommen übereinstimmend zu dem Fazit, dass Sport als Angebot der Medien stärker von Männern als von Frauen genutzt wird. Unabhängig vom Medium (Fernsehen, Tageszeitung, Radio, Internet etc.) wenden sich Männer häufiger dem Sport zu und verbringen insgesamt mehr Zeit mit der Nutzung von Sportmedien. (Bettina Rulofs: „Wir zeigen andere Bilder von Frauen …“, in: mediamanual, Texte 2010, Nr. 5)
Unübersehbar findet auch eine Geschlechterstereotypisierung durch Sportarten-Fokussierung statt. So dominieren in der Berichterstattung über Sportler Sportarten, die dem männlichen Stereotyp der aggressiven körperlichen Auseinandersetzung entsprechen, wie zum Beispiel Boxen oder Fußball, oder Sportarten, die die risikoreiche Handhabung von Fahrzeugen beinhalten (z. B. Motorsport).
Der Schwerpunkt der Berichterstattung über Sportlerinnen liegt hingegen bei den Individualsportarten, die keinen direkten Körperkontakt zur Gegnerin erfordern (z. B. Tennis, Schwimmen, in Österreich Schisport) oder eine ästhetische Inszenierung beinhalten wie zum Beispiel Turnen oder Eistanzen (vgl. Hartmann-Tews & Rulofs 2007, 141; Centre for Gender Equality 2006).
Schwarz-Hinterberger selbst versucht, diesem Dilemma zu entkommen, indem sie sich ein zweites Standbein geschaffen hat: Die ehemalige erfolgreiche Sportlerin hat eine Ausbildung zur Religionspädagogin absolviert.


Sport als Auflösung des Individuums


Soviel zum Themenkomplex, welche Bilder der Frauen-Sport aktuell in den Massenmedien erzeugt. Welche Bilder über den Massensport und seine Rezeption bietet der Kunstbereich an? Elfriede Jelinek etwa setzt den Schisport in ihren Büchern gerne ein als Metapher für die Verletzungen, die der Mensch der Natur und die Natur dem Menschen antun können.
Sabine Perthold verwies auf Ein Sportstück von Elfriede Jelinek, dessen Inszenierung am Wiener Burgtheater 1998 Theatergeschichte geschrieben hat. Spielbeginn war sechs Uhr abends, der Schlusspfiff erfolgte zwanzig Minuten nach Mitternacht. Das gemischte Doppel – die österreichische Autorin Elfriede Jelinek und der inzwischen verstorbene deutsche Regie-Exzentriker Einar Schleef – schlug alle bisherigen Burgtheater-Rekorde. Auf der Bühne turnten sechs Stunden lang 45 perfekt gedrillte SportlerInnen („Raus aus dem Individuum, rein in die Masse“), um von der Einpassung der Körper in Verwertungslogiken durch Medien, Sport und Fitnessmärkte zu erzählen. Thema des Stückes ist der Sport mit all seinen Schattenseiten wie Gewalt und Massenhysterie: Sport als eine andere Form von Krieg (Schlachtenbummler!), Sport als Massenphänomen, und als das „einzig sanktionierte Auftreten von Gewalt“.
Wie die Literatur-Nobelpreisträgerin anmerkt, ist auch Kino eine „sportive“ Kunst, nämlich „eine Art Zwangshaltung, bei der die Kader unentwegt zu laufen haben.“


Ein Frauenteam produziert einen feministischen Fußballfilm


Die zweite Halbzeit drehte sich ausschließlich um den Film Hana, dul, sed ... (Brigitte Weich). Er erzählt von vier jungen Frauen aus Pjöngjang in Nordkorea, die eine Leidenschaft teilen: das Fußballspiel. Für das nationale Frauenteam ausgewählt, ermöglichte ihnen der Sport lange ein sicheres Einkommen und versprach ihnen eine hoffnungsvolle Zukunft. Dank ihnen gewann das Team Nordkoreas bei zahlreichen Wettkämpfen und kam so unter die zehn besten Teams der Welt. Als sie jedoch die Ausscheidung für die Olympischen Spiele in Athen verpatzten, wurden sie gefeuert. Hana, dul, sed... zeigt, wie sich die vier Spitzenathletinnen ein Leben außerhalb des Sports aufbauen und wieder in die landesübliche traditionelle Frauenrolle zurückfinden müssen.

Anlässlich der Premiere bei den Filmfestspielen in Locarno 2009 schrieb die Filmjournalistin Isabella Reicher im STANDARD: „Der Dokumentarfilm, entstanden in mehrjährigem Austausch mit den Protagonistinnen, beschreibt Triumph und Niederlage auf dem Spielfeld und begleitet gleichzeitig individuelle Lebenswege – sportlich wie privat die allgegenwärtige Maxime: dem Großen General zum Wohlgefallen.“

Die Regisseurin und Produzentin Brigitte Weich erzählte über ihre Beweggründe, weshalb sie als Erstlingsfilm ausgerechnet diesen Film realisieren wollte: „Zunächst hat mich Nordkorea fasziniert, dann kam das Faszinosum Fußball dazu. Beides war für mich absolutes Neuland gewesen. Bei beiden Themen wollte ich auf keinen Fall am Kuriosen, Exotischen hängen bleiben, sondern ich wollte durch die Fremdheit hindurch, wollte es knacken, zu etwas ganz Vertrautem kommen – in ein echtes Gefühl, ein echtes Verstehen.“

Die Kamerafrau Judith Benedikt schilderte den ganz „normalen“ Arbeitswahnsinn beim Dreh in Nordkorea: „Strikte Auflagen bestanden beim Filmen der Führerstatuen und der Propagandatexte, die anstelle von Werbung in der ganzen Stadt angebracht sind.“

Und Karin Macher, die das Team als Co-Regisseurin komplettierte, sprach über die endlos langen Verhandlungsstunden mit den Verantwortlichen in Pjöngjang „in eiskalten Marmorräumen mit künstlichem Blumenschmuck und unzähligen Übersetzern“, um überhaupt drehen zu dürfen.





 

Ausführliche Interviews zu Hana, dul, sed ...  unter:



„Ich gab mein Herzblut 24 Stunden pro Tag!“
Interview mit Brigitte Weich, Karin Macher und Judith Benedikt über die Arbeitsbedingungen bei dem Projekt Hana, dul, sed…

„Abenteuerlust und Flexibilität“
Interview mit der Kamerafrau Judith Benedikt über Durchhaltevermögen, Arbeiten in Frauenteams und männliche Regiedominanz

„Willkommen in der schönen Welt des Prekariats“
Interview mit Regisseurin und Lehrbeauftragter Karin Macher über unsichtbare Heldinnen, ihren neuesten Film Motherland und die Definition von „Frauenfilm“ 


 
 

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Historischer Turnsaal (Bildquelle: Tianderen.blogspot.com)
Frauenturnen als Riesenschritt in Richtung Emanzipation
Veranstaltungsort des 3. Abends: Turnsaal der AHS Rahlgasse in 1060 Wien
Sabine Perthold und Brigitte Mayr bitten die Spielerinnen aufs Feld
Frauenmannschaft bestehend aus Karin Macher, Brigitte Weich, Judith Benedikt und Ulrike Schwarz-Hinterberger (v. l. oben nach re. unten)
Karin Macher (li) und Brigitte Weich berichten über die Hürden bei den Dreharbeiten in Nordkorea
Gastgeberin AHS-Direktorin Heidi Schrodt erklärt die Spielregeln
ORF-Sport-Reporterin Ulrike Schwarz-Hinterberger liest die Zwischenergebnisse
Kamerafrau Judith Benedikt überdribbelte geschickt die Bilderverbote in Nordkorea
Die beiden Schiedsrichterinnen Heidi Schrodt (li.) und Ulrike Loranzi überblicken souverän das Geschehen
Kamerafrau Judith Benedikt spielt Co-Regisseurin Karin Macher den Ball zu …
… Karin Macher verwandelt den Pass in ein Tor!
Dem Publikum gefällt das Paradoxon eines feministischen Fußballfilms
AHS-Sportprofessorin Ulrike Loranzi referiert über ihre Initiative "Mädchen in Bewegung"
Strategiebesprechung für die zweite Spielhälfte (Loranzi und Schrodt)
Filmemacherin Karin Macher (li) und Fördergeberin Barbara Fränzen (Leiterin der Filmabt. im BMUKK) freuen sich, dass „Hana dul sed…“ seit 2011 endlich in den Kinos läuft
Nach dem Schlusspfiff verabschiedet sich das Publikum
Technik-Check für die ausgewählten Filmszenen von Brigitte Weich